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Fiaker Standplatz & Bushaltestelle Grüner Baum

Fiaker Standplatz und die umliegende Häusern sowie die Bushaltestelle

Fiaker Standplatz Grüner Baum - Kötschachtal Durch der Jahren waren viele Kutscher unterwegs - unter anderen waren die letzen Jahren Fiaker Lederer & Fiaker Gruber am meisten aktiv.

Fiaker Lederer - Siehe auch Standort Reiterbauer Kötschachtal

Nach dem Krieg gab es Kutschenfahrten mit Sepps Vater, ebenfalls Sepp Lederer sen. (man nannte ihn „Daddy“). Seit 1966 fährt Sepp jun., und auch heute, im Jahr 2026, sind sie noch immer unterwegs. "Als Sepp Lederer die Konzession von Brandstätter übernahm, durfte er sich auf allen Standplätzen aufstellen. Die Standplätze befanden sich im Zentrum beim Wasserfall, am Mozartplatz und am Bahnhof." erzählte mir Erika Lederer.

Die Geschichte der Fiaker-Familie Lederer ist eng mit dem Kötschachtal verbunden. Das „Reiterbauer“-Haus war über Generationen hinweg das Zuhause der Familie Lederer. Mehr über den Hof und das Gasthaus lesen Sie beim Standort Kötschachtal 21 – Reiterbauer.[1] 


Fiaker Gruber - Siehe auch Standort Sonnblickstrasse 8 in Böckstein

Gruber Sebastian Gruber (*1901 †1970) gründete die Firma im Jahr 1921 mit einer Konzession zur Ausübung des Fiakergewerbes mit einem Einspännerwagen. Die Stallungen befanden sich in Remsach, und der Aufstellplatz war am Bahnhof in Bad Gastein. Im Jahr 1923 verlegte er seinen Betrieb nach Böckstein auf den sogenannten Zirbernhof in der Sonnblickstraße. Kurz zuvor hatte er Maria Sommerbichler aus Rauris geheiratet. 

1931 wurde ihr Sohn Sebastian (*1931 †2019) geboren, der als "Wastl" bekannt war. Nach dem Besuch der Grundschule trat Wastl in den elterlichen Fiakerbetrieb ein. Während des Zweiten Weltkriegs musste sein Vater Sebastian in den Kriegsdienst ziehen. Wastl führte den Betrieb mit einem Mitarbeiter weiter, bis sein Vater nach dem Krieg zurückkehrte. Der Betrieb wurde nach dem Krieg erweitert, und die Konzession lautete nun auf Droschkenverkehr mit Ein- oder Zweispännern zur Beförderung von Personen auf dem Land. 


Im Jahr 1953 übernahm Wastl den Betrieb von seinem Vater. Er heiratete Edith Sakouschegg (*1930 †1991) aus Schwarzach. Von ihren Kindern Kurt, Renate, Günter und Heinz übernahm Günter Gruber (*1962) die Geschäftsführung. Sein Bruder Heinz (*1965), der seine Ausbildung zum Automechaniker beim Autohaus Glawitsch absolvierte, ist ebenfalls eine wichtige Unterstützung im Betrieb, und beide fahren täglich (2024) mit ihren Pferden aus. Ein die beliebteste Strecke für die Gäste führte noch 2023 durch das Kötschachtal, vom Hoteldorf Grüner Baum zum Restaurant Prossau. Die Gäste fahren im Winter gerne mit dem Pferdeschlitten und im Sommer mit der Kutsche. Zusätzlich bietet Gruber im Sommer auch kürzere Strecken innerhalb des Ortes an.  [2] 


Fiaker Rieser

Andreas Rieser war Zittrauerbauer mit einem Bauernhof am Martin-Lodinger-Höhenweg 5. Mehr zu dieser Familie lesen Sie beim Standort Martin-Lodinger-Höhenweg 5 – Zittrauerbauer.[3] 


Fußnoten/Quellen:

[1] Schriftverkehr mit Erika Lederer Sept 2021 und 2025

[2] Text in der Zeitschrift „Kultur Passiert“ von Ilse Mösl und Siegi Moser, dazu persönliches Gespräch mit Günter im Mai 2021

[3] Das Foto habe ich selbst gemacht und Erika Ledere hat Andreas Rieser erkannt und erzählt wer er ist.

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