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Radeckweg 1

Jausenstation Marienstein

Radeckweg 1

Jausenstation Marienstein

Die Jausenstation Marienstein wurde 1927 gebaut und war ein beliebtes Ausflugsziel, insbesondere in Verbindung mit den damals noch existierenden Kaffeehaus Waidmannsheil.


Hier ist ein Link zu einer Ansichtskarte aus der Zeit, als das Gasthaus noch in Betrieb war.


Redeck Alm und die ehemalige Weidmannsheil Ausflugslokal

In Anlauftal gab es Gasthäuser, Schrebergärten, eine Musikkapelle, eine Kaninchenzucht sowie einen Konsummarkt und außerdem fanden viele Veranstaltungen statt.[1] 

Unterhalb des Höhkarwasserfalls vom Parkplatz aus beginnt nach der Brücke der Waldweg in Richtung Radeck-Alm. Die Radeck-Alm war bis zum Sommer 2013 bewirtschaftet. Schon nach dem ersten Weltkrieg bis in die 1950er Jahre konnten die Gäste und Einheimischen auch das Ausflugziel „Waidmannsheil“ besuchen. Dieses ehemalige Ausflugslokal lag auf dem Weg zur Radeck-Alm und ist seit 1951 nicht mehr vorhanden. Es wurde damals von einer Lawine zerstört und nicht mehr aufgebaut. Entstanden ist das Lokal „Weidmannsheil“ anlässlich des im Zusammenhang mit dem Tunnelbau errichteten Elektrizitätswerk im Anlauftal.[2] 


Marienstein 

Noch etwas näher auf dem Weg vom Parkplatz, liegt das ehemalige Gasthaus Marienstein, das bis in die 1980er Jahren sehr beliebtes Ausflugsziel war. Das Haus wurde laut Register in den 1950er Jahren von Berta Fuchsberger geführt, dann war Franz Neumüller, Plaickner Harry und später Heinz Moser Besitzer. Der Malermeister Heinz Moser war nach seinem Beruflichelaufbahn als Malermeister  Ende der 1980er Jahren nur ganz kurz Wirt. Er zog elaut Aussagen zuerst nach Mallnitz und später nach Deutschland. Moser verkaufte das Haus an Hermann Schneeberger der wiederum kurz darauf  weiterverkaufte. Seit Anfang 1990er Jahren ist das Haus im Privatbesitz und wird als Ferienhaus genutzt.[3]


Der Kaiserstein

Entlang der alte  Frühe Spazier- und Wanderwege ab Bahnhof Böckstein via Marienstein und Waidmannsheil nach Radeckalm und Obere Radeckalm, befindet sich kurz nach Marienstein auf der Rechteseite, ungefährt  wo jetzt der Schranken ist, der Kaiserstein. Laut der Anekdote soll der Kaiser Franz Josef sich hier kurz ausgerugt haben. Foto [4] 


Fußnoten/ Quellen

[1] Aus dem Buch: „Bad Gastein während der NS-Herrschaft“ von Dr. Laurenz Krisch / Seite 35

[2] Anton Lafenthaler Dokumentation auf https://gastein-im-bild.info/doku/dbild/dcafbwa1.html aufgerufen im Sommer 2021. Viele Einheimischen erinnern sich an das Gasthaus. 

[3] Herold-Adressbuch 1953, Persönliche Info von Hermann Schneeberger Er hat von Moser Ende der 1980er Jahren gekauft mit Einsicht im Grundbuch. Dazu war ich mitHermann Herr Moser besichen in Deutschland,. Persönliche Beobachtung vor Ort und im Internet Betreff Vermietung.

[4] Anekdote wurde mir in den 1990er Jahren erzählt. Foto vom Stein vor Ort.  

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