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Karl Heinrich Waggerlstrasse 34

Schneiderei Amhof, Schneideri Margotti, Hebamme, Haus Emma, Firma Freeride Gastein,

Schneiderei Amhof & Schneiderei Margotti

Zuerst gab es hier die „Schneiderei Amhof“, die später von der Schneiderin Maria Margotti übernommen wurde. Sie war schneiderin und betrieb auch Fremdenzimmervermietung.

Herr Max Margotti war gelernter Tischler und arbeitete im Hoteldorf Grüner Baum. Er hatte außerdem ein eigenes Fuhrunternehmen, wie es im Herold-Telefonbuch verzeichnet ist. “[1] 



Hebamme & Tierarzt Bacher im Haus

Nach dem Krieg war ein Tierarzt namens Bacher im Haus Margotti als Untermieter im ersten Stock und vor dem Tierarzt, erzählte mir Dagmar Maschinda, war dort eine Hebamme (Name Unbekannt) auch zur Untermiete. Dagmar Maschinda. „Bis die Hebamme zu uns ins Anlauftal kam hat es gedauert, weil es kein Auto gab. Wenn nicht zufällig ein Fuhrwerk verfügbar war, konnten sie mit dem mitfahren. Zu Fuß war der Weg lang.

Es gab auch Frau Glanzer in Böckstein. Die habe ich geholt. Sie kannte sich gut aus, war aber keine ausgebildete Hebamme. Trotzdem konnte sie der Mutter während der Wehen helfen, bis die Hebamme eintraf erzählte Maschinda.“[2] 


"Nach dem Krieg gab es die Frau Harlander als Hebamme. Sie wohnte im Wohnblock Richtung Straße, gegenüber unserem Wohnhaus", erzählte Brigitte Wheeler. Also nicht im Haus Margotti.[3]


Im Herold-Telefonbuch von 1957 war außerdem die Hebamme Maria Exenberger gelistet. Laut älteren Einheimischen war sie im Krankenhaus Bad Gastein auf der Badberghstraße 40 bei Dr. John tätig.


Haus Emma

Als Frau Margotti starb, kaufte um das Jahr 2001 die Schwedin Emma Bengtsson das Haus zusammen mit ihrem schwedischen Freund Anders Broman. Emma hatte als Rezeptionistin im Hotel Gisela gearbeitet, als sie beschloss, eine Frühstückspension zu eröffnen. Leider hielt die Liebe nicht, und so verkaufte um das Jahr 2004 das Haus an eine andere Schwedin, Åsa Wielander (*1972) und fuhr zuerück nach Schweden. Die Name Haus Emma blieb.

Åsa hatte mehr Glück in der Liebe und heiratete Robert Lindebner aus Bad Hofgastein.

Åsa und ihr Mann Robert Lindebner baute die ehemalige Frühstückspension in Ferienwohnungen um. Diese werden an Urlaubern Vermietet. Åsa und Robert leben mit ihren drei Töchtern im Haus. Eine der Töchter heißt passenderweise auch Emma. [4] 



Olympiateilnehmerin Åsa Wielander

Åsa kann auf eine spannende Kindheit zurückblicken. Obwohl sie in Schweden geboren wurde, verbrachte sie den Großteil ihrer Jugend in Kenia. Viele Jahre reiste sie als Skitouristin umher, und mit 19 Jahren begann sie mit dem Snowboarden. Mit 20 Jahren kam sie das erste Mal nach Bad Gastein, um als Snowboardlehrerin zu arbeiten. Sie lebte sowohl hier als auch in Schweden. Sie trainierte intensiv, um an verschiedenen Snowboardwettbewerben teilzunehmen. Leider erlitt sie in ihrer jungen Karriere einen schweren Unfall. Sie verlor beim Snowboarden das Gleichgewicht, stürzte über eine Klippe, prallte gegen einen Baum und brach sich den Rücken an drei Stellen. Die ärztlichen Prognosen waren düster. Åsa gab jedoch nicht auf und konnte fünf Jahre später ihren größten Erfolg feiern, als sie 1999 bei den Snowboard-Weltmeisterschaften eine WM-Bronzemedaille in Berchtesgaden (D) gewann. Im selben Jahr, als sie 30 wurde, nahm sie sogar an den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City teil. In der Qualifikation kam sie als zehnte Fahrerin weiter, schied jedoch im Achtelfinale gegen Lisa Klosgow aus den USA aus, die in der Qualifikation Siebte war. Angesichts der Umstände nach dem Unfall war es bereits eine enorme Leistung, sich überhaupt für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.

Nach ihrer aktiven Snowboardkarriere konnten sowohl Gäste als auch Einheimische in ihrem Restaurant „Chill Out“ am Mozartplatz 8 Gastlichkeit genießen. Dieses betrieb sie von 2004 bis 2007. Danach kaufte sie das Haus Emma.[5] 


Freeride Gastein

Ihr Mann, Robert „Lini“ Lindebner, gebürtige Bad Hofgasteiner ist staatlich geprüfter Wander- und Bergführer sowie staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer. Seine Firma dürfte er um das Jahr 2011 gegründet haben und die heißt „Freeride Gastein“ . Während der Wintersaison (noch aktiv 2024) hat er ein Büro in der Stubnerkogelstraße 21, in den Räumlichkeiten von Sport Schober. 2012 hatte er laut Information auf Facebook, auch in Sportgastein ein Büro. Im Sommer arbeitet Robert als Berg- und Wanderführer, überwiegend mit schwedischen Gästen des Reisebüros STS Alpresor, dessen Haupthotel der Salzburger Hof ist. Robert spricht fließend Schwedisch.


Fußnoten/Quellen:

[1] Schriftliche Notiz in Feb. 201 von Margret Mitterhofer betreff der Vorgängerin.

[2] Dagmar Maschinda erinnert sich bei ein persönliches Gespräch 11. März 2022

[3] Persönliches Gespräch mit Brigitte Wheeler 22. Mai 22

[4] Habe sowohl die Emma damals kurz gesprochen sowie kurze Schriftverkehr mit Anders Broman über die Jahre. Kontakt mit Åsa und Robert durch die Jahren.. Anfangsjahr der Firma laut WKO A-Z Register.

[5] https://www.olympedia.org/athletes/101480, und ]https://sok.se/idrottare/idrottare/a/asalindebner.4.6e50471314e9b9c0e8914637.html http://de.wikipediaorg./wiki/åsa_windahl https://www.freeride-gastein.com/de/index.php aufgerufen Juni 2024


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