
Skiclub Bad Gastein
Ski Club Bad Gastein
Oben im Haus auf der Poserstraße 3 befindet sich das Büro des Schiclubs Bad Gastein. Chronik des SC Bad Gastein von 1912 bis 2012 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums können Sie auf der Homepage vom Skiclub Bad Gastein nachlesen. Legen einige Chronisten das Geburtsjahr des Skiclubs Bad Gastein mit 1912 fest, so spricht der erste Obmann, Josef Mühlberger, in einem Artikel über die Anfänge des Skilaufs in Bad Gastein von der Gründung einer Wintersportvereinigung im Jahr 1907, Gründungsobmann - Hans Windischbauer (Gründungsversammlung 17.02.1907 im Hotel Bellevue).
In dieser Pionierzeit kam es zur Austragung des ersten „Graukogel-Rennens“. Am 4. November 1911 gründeten die Skiclubs von Salzburg-Stadt, Hallein, St. Johann, Mühlbach a. Hkg., Zell am See, Bad Hofgastein und Bad Gastein den Salzburger Landesskiverband. (1911 wurde aus der Wintersportvereinigung der jetzige Skiclub Bad Gastein „gegründet“ und 1912 durch den ÖSV und der Vereinsbehörde als eigenständiger Verein bestätigt!)
1938 wurde der Skiclub dem Deutschen Turnverein Bad Gastein als Skisektion eingegliedert, und als bald brachte der 2. Weltkrieg jedes Vereinsleben zum Erliegen.
Am 3. Jänner 1946 nahm auf Initiative des Kurdirektors Heinrich Zimburg der Club - unter Führung von Dr. Fritz Windischbauer - seine Tätigkeit wieder auf. Am 24. Februar 1946 wurde wieder eine Ortsmeisterschaft ausgetragen, Thea Seer und Bertl Auer waren die Meister. 1948 organisierte Bad Gastein, gemeinsam mit Bad Hofgastein, die österreichische Ski-Meisterschaft.
Der erste Skiliftbau 1946 am Graukogel und dessen Verlängerung im Jahr 1949 forcierten den Ausbau der Abfahrtsstrecken. Bad Gasteins Aufstieg zu einem der besten Wintersportplätze begann 1951, Eröffnung der Stubnerkogelbahn. 1955, Thea Hochleitner gewann wieder zwei Meistertitel und Bad Gastein bekam die Weltmeisterschaft für 1958 zugesprochen. (Mehr über die Familie Hochleiter auf Kaiser Franz Josef Straße 40)
In den Folgejahren wurde intensiv am Ausbau der Strecken und der Infrastruktur gearbeitet. 1956 gewann Thea Hochleitner in Cortina eine Olympiamedaille. 1958 war das große Jahr des SC Bad Gastein. Am 1. Februar 1958 eröffnete der Bundesminister für Unterricht und Sport, Dr. Heinrich Drimmel, die alpine Weltmeisterschaft. 25 Nationen waren mit 175 Wettkämpfern und 82 Betreuern angereist, um in der Zeit vom 2. bis zum 9. Februar die Weltmeister zu küren. Am 9. Februar schloss FIS-Präsident Mark Hodler mit einem großen Lob für Bad Gastein die Veranstaltung. Bei dieser Schlussfeier war auch Bundespräsident Adolf Schärf anwesend.angespornt durch die Vorbilder bei der Weltmeisterschaft, schoben sich junge Bad Gasteiner wie Hans Klabacher, Gottfried Schafflinger, Rupert Salzmann und Heinz Brunnmayr ins Blickfeld. Diese Gruppe animierte wieder eine starke Jugendgruppe mit Benedikter Ernst, Bader Friedl, Haslinger Werner, Pflaum Werner und Lang Anni.[1]
Der Skiclub Präsident Franz Weiss Text wird ergänzt Fußnoten/Quellen:
[1] Persönliche Beobachtung sowie http://www.skiclub-badgastein.com/anfaenge.html




