
Tabak Windischbauer, Tabak Kaserbacher, Tabak Gruber & Schneeberg Stüberl, Büro Generali, Café Mamas & Papas und zum Schluss ein Teil von Hexenhäusl.
Das längliche Gebäude
Tabak Windischbauer
Frau Windischbauer war bis 1968
Tabak Kaserbacher
Ab 1968 betrieb Leopoldine „Poldi“ Kaserbacher (*1939 †2013) das Geschäft. Sie war eine geborene Pichler und stammte vom Bauernhof „Luggerle“ in Badbruck, an der heutigen Badbergstraße. Sie heiratete Josef Kaserbacher, einen gebürtigen Südtiroler aus Sillian. Das Ehepaar wohnte in Badbruck.
Im Jahr 1968 übernahm Poldi das Tabakgeschäft am Mozartplatz von Frau Windischbauer, die Bad Gastein verlassen hatte.
Schauen Sie sich das Foto an: Zunächst befand sich links nur das Tabakgeschäft. Rechts führte eine Treppe hinunter zu den öffentlichen WC-Anlagen, die sich auf der Rückseite im Untergeschoss des Hauses befanden.
Bis 1986 führte „Poldi“ das Geschäft. Danach übernahm Johann Gruber. Er baute den Bereich etwas um und richtete zwischen dem Tabakgeschäft und der Treppe zusätzlich ein Imbisslokal ein.
Das Haus gehörte stets der Familie Dr. Schachinger. Alle Betreiber des Tabakgeschäftes waren Mieter. [1]
Tabak Gruber & Schneeberg-Imbisstüberl
1986 übernam Johann Gruber. Mir wurde erzählt, dass er hier nicht nur eine Tabaktrafik betrieb, sondern auch mit eine Imbisstube erweiterte , die „Schneeberg“ genannt wurde.
Der Name entstand, weil Johann Gruber selbst – wie viele seiner Stammgäste, darunter die Familien Wallner und Biberger – aus dem Ortsteil Hinterschneeberg stammte. Nach Hinterschneeberg gelangte man zu Fuß über die Erzherzog-Johann-Promenade.
Nachdem Hans Gruber das Geschäft am Mozartplatz geschlossen hatte, eröffnete er den Wiedner Wirt in Bad Hofgastein.[2]
Tabak & Imbiss mit Rita und später Richard Oschsenberger
"Das Lokal war immer total verraucht vom Braten von Bosna wüsteln und Zigarettenrauch... links das Lokal und in einem kleinen Abteil rechts davon waren die Zeitungen und Tschik/TabakTrafik Teil". Erika Lederer berichtet auch, dass nach Johann Gruber eine Rita hier als Betreiberin oder Bedienung tätig war. Sie führte vermutlich sowohl die Tabaktrafik als auch das Imbisstüberl. Dies dürfte in den 1990er-Jahren gewesen sein. Auch ich erinnere mich daran, dass es damals eine weibliche Chefin gab.
Laut Erika Lederer war der nächste Mieter Richard Ochsenberger. [3]
Pab Pedja & Zaric
Im Jahr 2005 übernahm Predrag Kuzmanovic, genannt Pedja, das Lokal und führte es für etwa ein Jahr unter dem Namen „Pab Pedja“. Später wurde er Taxiunternehmer in Bad Gastein. Mehr dazu finden Sie beim Standort Taxis.
Im Jahr 2006 folgte Mladen Zaric als Betreiber. Rund 15 bis 16 Jahre später verunglückte er tödlich.[4]
Perfekt Grill - Balkan Grill
ab 2007 heisst das Lokal Perfekt Grill und Betreiber ist Miroslav Lisičić [5]
Generali Versicherung - Michael „Wirti“ Höll
2012–2016/2017: Michael „Wirti“ Höll
Von 2012 bis 2016/2017 betrieb Michael „Wirti“ Höll, Versicherungskaufmann, das Lokal. Er renovierte das kleine Gebäude sowohl innen als auch außen. Die Fassade erhielt einen roten Anstrich – passend zu den Farben der Generali, mit der viele Kunden das Gebäude verbanden.
Seine Generali-Agentur führte er von 2012 bis 2019. Das Hauptbüro befand sich und befindet sich noch immer in Bad Hofgastein, von wo aus Michael Höll auch 2026 seine Kunden im Büro und im Außendienst betreut.[6]
Café Mamas & Papas
Von 2017 bis 2018 betrieb die Schwedin Anna Örneskans hier das Café Mamas & Papas.
Zuvor hatte sie das Café Mamas & Papas im Hotel Weismayr in der Kaiser-Franz-Josef-Straße 6 geführt. Außerdem war sie Managerin der Skibum Accommodation im Milchhof, Böcksteiner Bundesstraße 22.
Später übernahm sie gemeinsam mit ihrem Mann Anders Broman den Campingplatz Erlengrund in Bad Bruck, den sie auch im Jahr 2026 noch betreiben.[7]
Gebäude wird Teil des Hexenhäusel-Ensembles
Im Jahr 2018 wurde dieses Gebäude von den Pächtern Alexandra und Walter Pichler übernommen. Das Hexenhäusel hatten die Pichlers bereits gepachtet und erweiterten es nun um das längliche Nachbargebäude.
Zunächst wurde das Gebäude nur als Lager genutzt. Später erfolgte ein Umbau der Innenräume, sodass zusätzliche Räumlichkeiten für Gruppen, die zum Essen kamen, geschaffen wurden. Gleichzeitig erhielt die Fassade eine Holzverkleidung und wurde dem Stil des Hexenhäusels angepasst – so, wie sich das Gebäude heute (2025) präsentiert.[8]
Quellen/Fussnoten:
[1] Gespräch in März 2021 mit Josef Kaserbacher Jun. und Fotos von ihm, der Sohn von „Poldi“ [2] Erzählungen von Einheimischen, ein Gespräch mit Gruber Gerog in März 2021. Diese Stüberl habe ich selbst in den 1990er Jahren als Taxifahrerin erlebt.
[3] Aussagen von Erika Ledere im Jahr 2021
[4] Telefonat und Schriftverkehr im Aug 2026 mit Pedrag pber ihm und seine Nachfolger.
[5] Info von Pedrag über ihm und seine Nachfolger. Diese Stüberl Perfekt Grill habe ich selbst erlebt. Name bekam ich bekannt gegeben von Pedrag im Aug. 2026.
[6] Persönliche Beobachtung was im Haus war. Info zu Jahreszahlen durch einem Mitarbeiter bei Generali April 2021
[7] Persönliche Beobachtung, Persönliche Kontakt mit Anna, War auch Gast im Café.
[8] Persönliche Beobachtung vor Ort.










