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Stubnerkogel 42

Café Dorn

Text ist noch nicht fertig - Warte auf Info von Verena


Café Dorn

Elfriede Dorn übernahm gemeinsam mit ihrem Mann die Frühstückspension in der Stubnerkogelstraße 42 und benannte sie in „Café Dorn“ um. Die Frühstückspension trug zuvor einen anderen Namen. [1] 


Hier lernte Christine Thurner, geb. Gschwandtner, das Konditorenhandwerk und blieb im Café, als Annemarie Hergel (*1952 †2020) das Caféhaus mit Fremdenzimmern von der Familie Dorn übernahm. Später machte sich Christine Thurner mit einer eigenen Backstube und einem Verkaufsladen am Birkenring 5 selbstständig (siehe dazu den entsprechenden Textabschnitt).

Annemarie Hergel lebte und arbeitete leidenschaftlich in diesem Haus. Zuerst war es eine Frühstückspension, später ein Apartmenthaus für Touristen. Das Café blieb jedoch immer das Highlight des Hauses – ein Kaffeehaus mit typischer „Österreichischer Kaffeehaus-Tradition“. Diese Tradition ist ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kultur und entstand im 17. Jahrhundert, als die ersten Kaffeehäuser eröffnet wurden. Sie ist bekannt für ihre elegante, gemütliche Atmosphäre, in der Menschen stundenlang Zeitung lesen, diskutieren oder einfach entspannen. Kaffeehäuser bieten eine Vielzahl von Kaffeespezialitäten, Mehlspeisen und kleinen Gerichten und sind nicht nur Orte des Konsums, sondern auch soziale und kulturelle Treffpunkte.

Annemarie, geborene (Mädchenname), stammte aus (Ort). Sie war mit Carl Peter Hergel verheiratet, der als Hoteldirektor weltweit tätig war.

Bevor Annemarie zum Café Dorn kam, führte sie jahrelang das Café Gastein im Kongresszentrum. „Die Kaffeehaus-Tradition ist nicht mehr das, was sie einmal war“, sagte mir Frau Hergel oft in den Jahren 2016 und 2017, bevor sie beschloss, das Café zu schließen. „Jetzt bekommen die Kurgäste kostenlos Kaffee und Kuchen am Nachmittag in ihren Kurhäusern und wollen nicht mehr ins Kaffeehaus kommen.“

Das Caféhaus befand sich im unteren Teil des Hauses, und auf der Rückseite gab es eine Terrasse und einen Garten für die Gäste. Im Jahr 2018 schloss Annemarie Hergel das Café endgültig und baute sich im ehemaligen Caféhaus im Erdgeschoss eine eigene Wohnung. Die oberen Stockwerke wurden bereits seit Jahren als Ferienwohnungen für Gäste vermietet. Leider verstarb Annemarie unerwartet im Juni 2020.

Das Haus erhielt 2021 neue Besitzer, die es umfassend sanierten und umbauten. Es wurde in „The Dorn Apartments Gastein“ umbenannt und umgestaltet.[2] 

Hier ein Foto von frühere Zeiten

Fotos von 2020 sehen Sie hie


Fußnoten/Quellen:

[1] Registereinträge in compas www.zedhia.at 1955 Zentralblatt Eintr Handelserewgister Erzählung von Alexande Gassauer dass hier das Haus ein anderen Namen hatten.

[2] Erzählungen von Einheimischen sowie mehrere persönliche Gespräche führte ich mit Frau Hergel im Café Gastein im Kongresshaus. Zudem sprach ich oft Schwedisch mit Peter Hergel, wenn wir uns zufällig trafen, während er mit dem Hund Gassi ging. Vor allem hatte ich viel Kontakt zu Frau Hergel im Café Dorn in den Jahren 2018/2019. Das letzte kurze Gespräch fand im März/April 2020 statt, als sie in ihrer Wohnung die Fenster putzte und ich vorbeikam – kurz bevor sie verstarb.

[3] Schriftverkehr und Telefonat 2024 mit der Tochter Verena.


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