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Planie

Planie bis Passau und die Tauernschanze

Planie

Planie bis Passau


Hunderichteplatz & der Schäferhundeverein

Wir fahren mit unserem imaginären Taxi vom Bahnhof Böckstein Richtung Altböckstein. Unterwegs passieren wir auf der linken Seite die Auffahrt zur Planie. Dort oben befindet sich ein Hundeabrichteplatz in Privatbesitz. 

Der Schäferhundeverein wurde 1959 von Karl Krenn gegründet. „Damals waren locker 30-40 Hunde hier oben, und am Rand dort drüben standen Hundeboxen", erzählte mir Thomas „Tom“ Krenn, der anhand alter Fotos und Erzählungen beschreiben konnte, wie es früher aussah. Es befindet sich hier, in der Nähe des ehemaligen Vereinshauses, ein Gedenkstein für Karl Krenn. Das ehemalige Vereinshaus wurde bis 2026 vom Pächter privat genutzt. Nach neuesten Informationen wurden Mitte 2026 alle Bauten vor Ort, darunter auch das Vereinshaus, abgetragen, da der Pachtvertrag ausgelaufen war.[1]


Tauernschanze

Von der Planie aus gesehen, in Richtung des alten Gasthausensembles Tauernbahn, befand sich die Tauernschanze. Im Jahr 1955 wurde eine gemauerte Skisprungschanze, die Tauernschanze, errichtet. Der damals berühmte Skispringer Sepp Brandl (*1918 †1982) ein berühmter österreichischer Skispringer und Skisprungtrainer, äußerte nach seinem Besuch in Gastein, dass er sich eine bessere Schanze erwartet hätte. Die Skisprungschanze Tauernschanze hatte offen-sichtlich auch bauliche Mängel und wurde deshalb 1958 abgetragen bzw. aufgegeben. Dafür entstand auf der Mittereggerwiese (beim heutigen Hotel Wetzlgut / ehemaliger Gasthof Mitteregger) eine Ju-gendschanze, auf der zwei Sommerspringen mit Gerberlohe und Schmierseife als Schneeersatz stattfanden. [2]


Auhubmaterilal Tauerntunnel

Von der Planie führte früher ein Weg bis zum Langreiter-Teich, oberhalb des Hotels Tau-ernbahn vorbei. Dieser Weg endete etwas oberhalb der Brücke zur Altböckstein. Er verlief auf der alten Bahntrasse, entlang derer sich während des Tunnelbaus Gleise befanden. Das gesamte Material aus dem Tunnel wurde hierher transportiert und den Hang hinuntergekippt. Wenn Sie auf der linken Straßenseite bei der Auffahrt zur Planie nach oben schauen, sehen Sie, dass hier keine natürliche Böschung existiert, sondern diese künstlich "aufgeschüttet" wurde. Der Weg durch den Wald von der Planie zum Langreiter-Teich ist heute zugewachsen und nur noch schwer erkennbar, falls Sie einen Waldspaziergang planen.[3] 


Fußnoten/Quellen:
[1] Erzählungen von Einheimischen, Thomas "Tom" Krenn, Oscar Schneeberger, beobachtung vor Ort

[2] Erzählumgen von Einheimischen dazu http://www.skisprungschanzen.com/DE/Schanzen/AUT-Österreich/S-Salzburg/Bad+Gastein/2294/ - Link aufgerufen 22. Feb 2021.  

[3] Erzählungen von Einheimischen über den Weg. Ich bin aus Interesse selbst dort gegangen

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