Zug-Wagon-Café
Zug-Wagon-Café Neumüller

Zug-Wagon-Café Neumüller
Zurück zur Böcksteiner Bundesstraße. Auf der linken Seite befindet sich die Einfahrt zur Radhausbergstraße und ihren Wohnhäusern. Auf diesem Gelände standen früher viele Bäume, und es war nicht bebaut. Auf dem vorderen Teil des Grundstücks befand sich in den 1980er Jahren das Zug-Wagon-Café der Familie Neumüller.
Antonia Neumüller, die Ehefrau von Ing. Franz, betrieb bereits ein Café am Bahnhof, das heute als Café Christl bekannt ist und nach ihrer Tochter Christl benannt wurde. Antonia und Franz Neumüller hatten auch einen Sohn namens Karl. Für ihn hatte Antonia eine, für ihre Zeit wahrscheinlich recht gewagte Idee: „Kaffee trinken in einem alten Speisesalon im Zug", was heutzutage sicher ein größerer Erfolg wäre. Sie eröffnete in den 1980er Jahren dieses Erlebniscafé, das von Karli geführt wurde. Uschi Geiblinger hat als Bedienung im Café gearbeitet. Sie erzählte, dass sie auch die einzige Angestellte bei Neumüller im Café war.
Herbert Gruber erzählte mir, dass es recht kostspielig war, die Schienen zu verlegen und den alten Zugwaggon dorthin zu transportieren, was auch ein besonderes Erlebnis war.
Nach der Schließung des Zug-Wagon-Cafés stand der Wagon bis Mitte der 1990er Jahre verlassen auf dem Grundstück. Die Firma Kraxner aus Bad Hofgastein hat schließlich alles entfernt. Heute befindet sich an dieser Stelle die Einfahrt zum Radhausbergweg und die dort befindlichen Wohnhäuser. [1]
Ich suchte Fotos vom Zug-Wagon-Café Neumüller, da es einzigartig war und keine Fotos zu finden waren. Dann bekam ich zwei Bilder aus dem Museumsarchiv. Ich bedanke mich bei Florian Krenn vom Hotel Mozart fürs Durchstöbern des Museumsarchivs, um diese zwei Fotos zu finden. Danke!!!
Sollten Sie auch Fotos haben bitte diese per WhatsApp oder E:Mail zusenden. Bitte auch dazuschrieben wer das Foto erstellt hat. Danke!
Fußnoten/Quellen:
[1] Persönliches Gespräch mit Christl Klaffenböck in Sept 2023 Ich habe persönlich das zugesperrte Zug-Wagon-Café vor Ort in den 1990er Jahren gesehen und auch beobachtet, wie die Firma Kraxner alles abtransportierte. Uschi Gablinger hat mir persönliche in Sept 23 erzählt, dass sie dort die einzige Kellnerin war. "

