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Blümlweg 1

Berghaus, Schneiderin Haider, Firma Kodras

Blümlweg 1

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Das Berghaus

"Wenn ein Haus viel erzählen könnte, dann dieses Haus…" schrieb Gabi Röck, geb. Haider, auf Facebook, als wir Informationen über das Haus sammelten.

Das sogenannte Berghaus des Gewerkschaftsvereins Radhausberg ist wahrscheinlich gleichzeitig mit dem Bau der Tauernbahn entstanden, und mir wurde erzählt, dass es als Wohnhaus für Angestellte diente. Ein Steinbau aus dieser Zeit könnte auch als Verwaltungsgebäude gedient haben. Ich habe bisher keine verlässlichen Informationen dazu gefunden. Heute dient das Haus weiterhin als Wohnhaus für viele Familien. [1] 


Die Gründung der zweiten Gewerkschaft Radhausberg war 1907.
Mit dem Bau der Tauernbahn kam Dr. Karl Imhof nach Böckstein, der nun Einfluss auf die Weiterentwicklung des Goldbergbaues nehmen sollte.Beim Ausbruch des 1. Weltkrieges mussten aber einige Bergknappen und der leitende Ingenieur einrücken, weshalb der Bergbaubetrieb am 8. August 1914 eingestellt wurde. Schon 1915 aber wurde der Bergbaubetrieb wieder aufgenommen, wobei hauptsächlich russische Gefangene Verwendung fanden, vor allem zur Verbesserung des Weges in das Nassfeld, wobei oberhalb des Kesselfalles die Wegtrasse auf das linke Achenufer verlegt wurde. Im Mai 1938 wurde die Gewerkschaft Radhausberg von der Preussag übernommen.[2] 


Schneiderin Haider

Gabi ist im Berghaus aufgewachsen. Sie führt heute mit ihrem Mann, Gerhard Röck, das Dunstbad in der Bismarckstraße 2 in Bad Gastein. Ihre Mutter Annie war hier im Haus Schneiderin. Regina und Silke aus Böckstein erinnern sich an Anni Haider. „Sie war Schneiderin und hat uns allen Kindern immer die Hosen gekürzt und manchmal auch bei der Handarbeit für die Schule etwas geholfen“. Anni Haider war von ca. 1975 bis kurz vor ihrem Tod 1996 als selbstständige Schneiderin tätig. [3] 


Firma Kodras

Siegbert Kodras hatte laut Register eine Firma für Schilderherstellung an dieser Adresse. Laut register war er in den 1980er Jahren aktiv.[4]


Fußnoten/Quellen:
[1] Öffentlicher Kommentare auf Facebook im Juni 2021. 

[2] https://gastein-im-bild.info/doku/dbergb18.html basiert auf der Quelle: Bad Hofgsatein und die Geschichte Gasteiner von Sebastian Hinterseer 1977 dazu über Karl Imhof https://www.sn.at/wiki/Karl_Imhof

[3] Gespräch mit  Gerhard Röck über seine Schwiegermutter Anni Haider.

[4] Eintrag im Zentralblatt 1988 Eintr. Handelsblatt über Kodras

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