Gold Hans - der Schnitzer
Köstchachtal 41
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Schnitzer Johann „Hans“ Gold
Vom Hoteldorf Grüner Baum gehen wir Richtung Süden weiter ins Kötschachtal hinein. Kurz bevor die Siedlung endet, befindet sich auf der linken Seite das Gelände Kötschachtal 41. Schon von draußen sehen wir einige größere Holzfiguren.
Auf dem Grundstück befindet sich auch die Werkstatt des Schnitzers Johann „Hans“ Gold, besser als „Gold Hans“ bekannt. Er lebt seit seiner Geburt hier im Kötschachtal. Als Jugendlicher lernte er den Beruf des Schlossers bei Arnulf Koren. Die Schlosserei befand sich in der Palfnerstraße 12. Beruflich war Hans ca. 40 Jahre bei den Gasteiner Bergbahnen tätig, zuletzt als stellvertretender Pistenraupenchef.
Bekannt ist er darüber hinaus als Holzbildhauer und Schnitzer. Besonders eng ist seine Arbeit mit dem Gasteiner Krampusbrauchtum verbunden: Zahlreiche Krampusmasken verschiedener Gasteiner Passen stammen aus seiner Hand. Seine übergroßen Figuren schnitzt er mit der Motorsäge. Nur bei den Feinarbeiten, wie etwa den Gesichtszügen, verwendet er ein Schnitzmesser.
Da er so gut mit der Motorsäge umgehen kann, ist er auch bei „Art on Snow“ bei der Gestaltung von Schneeskulpturen dabei. Er erzählte mir, dass er sich die Kunst des Schnitzens selbst angeeignet hat – durch Kurse und viel Übung.
Hans spielt Ziehharmonika und war lange Zeit auch beim Trachtenverein D’Hüttenkogler als Musiker tätig. [1]
Gipfelkreuz Stubnerkogel Das hölzerne Gipfelkreuz am Stubnerkogel in Bad Gastein steht in der Nähe der Senderanlage und ist über einen kurzen Fußweg von der Bergstation aus zu erreichen. Das Kreuz wurde erst im August 2021 als erstes echtes Gipfelkreuz auf dem zuvor kreuzlosen Stubnerkogel (2.246 m) aufgestellt.
Das Gipfelkreuz wurde von Hans Gold geschaffen. Ronny Katsch schrieb im August 2021 in der Pongauer Bezirkszeitung anlässlich der Aufstellung des Gipfelkreuzes am Stubnerkogel:
„Hans Gold war langjähriger Mitarbeiter bei uns bei den Gasteiner Bergbahnen. Was mir persönlich am besten gefällt, ist die Symbolik, dass das Kreuz an seinem letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand, am 30. Juni, gemeinsam mit den Kollegen vom Pistendienst und 'Hias Pfister', der für die Steinverkleidung verantwortlich ist, aufgestellt wurde“, freut sich Franz Schafflinger, Vorstand der Gasteiner Bergbahnen AG, und fügt hinzu: „Das schöne ist, dass auch Menschen, die körperlich eingeschränkt sind, mit der Bergbahn zum Gipfelkreuz fahren und hier ein einmaliges Bergerlebnis haben können“. [2]
Hier ein Video wie das Gipfelkreuz aufgestellt wurde
Hans Gold war früher auch bei Art of Snow dabei. In der Gasteiner Rundschau steht auf Seite 27 Folgendes über Johann Gold:
„Johann Gold auf einen Schneewalzer ...…. Jahrelang war er als stellvertretender Pistenraupenchef in den Gasteiner Bergen unterwegs. Er kennt das weiße Gold daher in- und auswendig. Gold Hans wird er auch genannt. Das Feingefühl, das schon bei seiner Arbeit auf den Pisten der Gasteiner Bergbahnen notwendig war, zeigt sich weiterhin in seinem Hobby als passionierter Holzbildhauer. Eine ART ON SNOW ohne ihn wäre gar nicht denkbar. Und so begeistert er Jahr um Jahr mit einzigartigen und besonders langlebigen Skulpturen aus Schnee.“ [3]
Fussnoten/Quellen:
[1] Erzählungen von Einheimischen, persönliche Beobachtung. Persönlische Gespräch mit Hans Gold in Sept. 2026
[2] Artikel Ronny Katsch Aug 2021 https://www.meinbezirk.at/pongau/c-lokales/der-herrgott-am-stubner-gipfel_a4821919?utm_source=chatgpt.com.
[3] https://www.gasteinertal.com/pdf/art_on_snow_2023.pdf?utm_source=chatgpt.com



