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Werner Berg Weg 3

Haus Dr. Krisch, Gästehaus und Ordination Dr. Krisch, Masseurin Petra Krisch

Werner Berg Weg 3

Gästehaus und Ordination Dr. Krisch -  Haus Nr. 3

Dr. Walter Krisch (*1916–†1985) war der Sohn des Fleischermeisters Robert Krisch (*1870–†1931).
Robert Krisch kam im Jahr 1911 von Zell am See nach Bad Gastein, wo er am Wasserfall/Straubingerplatz 5 ein Verkaufslokal für seine Fleischhauerei eröffnete.

Die Familie wohnte im Landhaus Herta in Böckstein, an der heutigen Adresse Stöcklstraße 3.
Dort finden sich auch weitere Hinweise zur Geschichte der Familie Krisch.

Robert Krisch hatte drei Kinder. Nach seinem Tod übernahm seine Ehefrau gemeinsam mit Sohn Hans den Metzgereibetrieb. Seine Tochter Herta (*1904–†1972) heiratete Franz Windischbauer (*1907–†1987) vom Hotel Söntgen. Das dritte Kind war Walter Krisch (*1916–†1985), der Arzt wurde.

Ab etwa 1950 praktizierte Dr. Walter Krisch gemeinsam mit seiner Frau Dr. Brigitte Krisch (*1922–†2005), geb. Pfleiderer in einer Gemeinschaftsordination neben dem Hotel Straubinger auf Starubingerplatz 1. 1978/1979 errichtete das Ehepaar in das Wohnhaus am Werner-Berg-Weg 3, eine kleine Ordination im straßenseitigen Gebäudeteil mit eigenem Eingang. 

Walter Krisch ging 1981 in Pension, Dr. Brigitte Krisch führte die Praxis weiter.
Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1985 beschloss sie, eine neue Ordination samt kleinem Wohnraum oberhalb der Garagen auf dem Grundstück Werner-Berg-Weg 4 zu errichten.[1]


Dr. Laurenz & Petra Krisch

Das Haus ist heute noch das Wohnhaus der Familie Krisch.
Der Sohn Dr. Laurenz Krisch wohnt hier gemeinsam mit seiner Frau Petra, geb. Steudle.
Die gebürtige Deutsche betreibt im Haus ein Massageinstitut.
Petra hat durch zahlreiche fachspezifische Ausbildungen und Weiterbildungskurse die Berechtigung erworben, sowohl Wellness-Massagen als auch medizinische Massagen für Haus- und externe Gäste anzubieten.

Laurenz und Petra haben drei Kinder.

Dr. Laurenz Krisch ist Lehrer und hat viele Publikationen für das Gasteiner Museum verfasst,
die alle vor Ort im Museumsshop oder online unter
🔗 www.gasteinermuseum.com/museum-shop erhältlich sind.

Außerdem ist er Herausgeber des Buches:
„Zersprengt die Dollfußketten – Die Entwicklung des Nationalsozialismus in Bad Gastein bis 1938“
📘 ISBN: 320577129X[2] 


Maler Werner Berg als Kurgast im Haus Dr. Krisch

Der Deustch-Österreischische Maler Werner Berg  (*19041981) wohnte einige Male in den Monaten November und Dezember im Haus Dr. Walter & Brigitte Krisch als Kurgast. Ab November 1978 für die kommenden zwei Jahre absolvierte er seine vierwöchige Gasteiner Kur in der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. - Einem Schreiben vom 8. Dezember 1969 ist zu entnehmen, wie Werner Berg seinen ersten Kuraufenthalt in Bad Gastein erlebte. Dabei heißt es u. a. (Auszug): - " . . . Untergebracht bin ich in einer für mich geradezu idealen Weise bei einer sympathisch-einfachen Arztfamilie, ich bade täglich, steige viel herum und atme tief die Bergluft. Daß die gigantische Hotellerie zu dieser Zeit von gespenstischer Verlassenheit ist, macht mir nur Spaß . . ." [3] 


Quellen: 

[1] Schriftverkehr mit Dr. Marina Krisch 2021, Gespräche mit Petra Krisch 2024 und 2005. Persönliche beobachtung und erzählungen von Einheimischen wie Dagmar Maschina und Inge Schneeberger. , das Buch habe ich persönlich erworben sowie alle Schriften aus der Reihe der Gasteiner Museum,  

[2]  http://www.krisch-gastein.at/massageinstitut-petra-krisch.html und https://www.sn.at/wiki/Laurenz_Krisch

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Berg und https://www.wernerberg.museum/de/werner-berg/biographie-1962-1981.html  und https://gastein-im-bild.info/gestrana.html sowie Text über Kurbesuch von Lorenz Krisch in der Zeitschrift: Kultur passiert, Heft 90

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