top of page

Gamskarstrasse 6

Familie Wallner Werbepersönlichkeit, Goldwäscher, Geschichte Erzähler und Minaraliensammler

Wendeplatz und Kreuzung

Wenn wir auf der Gamskarstraße vom Hoteldorf Grüner Baum in Richtung Gamskar fahren, erreichen wir eine Art Wendeplatz beziehungsweise Kreuzung.

Links führt eine Schotterstraße talwärts, die parallel zur Gamskarstraße in Richtung Badbruck verläuft. Für diese Straße und die Radernweg, die wir bereits zuvor gesehen haben, gilt ein allgemeines Fahrverbot. Sie dürfen nur von Anrainern benutzt werden. Da viele Autofahrer unberechtigt durch den Wald nach Badbruck fuhren, wurde dort mittlerweile eine Schranke errichtet (Stand 2026). Der Grund für die unerlaubte Nutzung liegt auf der Hand: Durch den Wald gelangt man auf kurzem Weg nach Badbruck. Auf der offiziellen Straße muss man hingegen zunächst hinaus zum Grünen Baum fahren, anschließend über die Kötschachtaler Straße zum Bahnhof, weiter über die Kaiser-Franz-Josef-Straße durch das Ortszentrum und schließlich über die Badbergstraße hinunter nach Badbruck. Dieser Weg ist ungefähr zehn Kilometer lang.

Wenn wir an der Kreuzung geradeaus weiterfahren, befindet sich auf der linken Seite ein Gehege der Familie Sendhofer. Danach folgen die schmale Durchfahrt beim Schnöllgut, Haus Nr. 10, und kurz darauf die Brücke über den Ardackerbach. Schließlich erreichen wir den Wendeplatz beziehungsweise Parkplatz sowie die Einfahrt zum Gasthof Gamskar.


Wallner auf jeweilige Bergseite...

Von dieser Kreuzung zweigt noch ein vierter Weg ab: Rechts führt eine Schotterstraße bergauf. Dort oben stehen einige Häuser, darunter auch das Wohnhaus der Familie von Toni Wallner.

Erwin „Lumpi“ Wallner erzählte mir, dass es Wallners auf der „Schattenseite“ des Tales gibt, von der er selbst stammt, und Wallners auf der „Sonnseite“, also hier. Die beiden Familien sind jedoch nicht miteinander verwandt.[1] 


Toni Wallner

Toni Wallner, der hier wohnt, ist für sein uriges Aussehen bekannt. Sogar im höheren Alter wurde er noch als Fotomodell entdeckt und war in mehreren Werbekampagnen zu sehen. Darüber berichtete er auch in den sozialen Medien, unter anderem auf Facebook.

In einer Ausgabe der Bezirkszeitung Pongau aus dem Jahr 2019 schrieb der Journalist Konrad Rauscher Folgendes über Toni Wallner:

„Der Gasteiner ist seit einigen Jahren ein begehrtes Fotomodell für verschiedenste Katalogaufnahmen. Mit feschen Hamburger Topmodels stand der pensionierte Kfz-Mechaniker erst kürzlich wieder für den neuen Modekatalog der Salzburger Trachtenmanufaktur Moser und für Meindl Trachten vor der Kamera. Dank seines urigen Aussehens wird der stolze Vollbartträger, der auch schon den Titel ‚Alpenmeister‘ für seinen prächtigen Bart einheimsen konnte, immer wieder für Werbeaufnahmen gebucht.‚Ich kam eigentlich ganz unverhofft zum Modeln, als man mich bei einem Auftritt als „Berggeist“ im Raurisertal darauf ansprach. Es macht mir aber echt Spaß, mit den hübschen Mädels zu posieren‘, erzählt Toni Wallner über seinen Weg vom ‚Berggeist‘ zum Model.Mittlerweile ziert sein Gesicht etwa Homepages, das Etikett der Stiegl-Flasche, Plakatwände, Bierdeckel und Speisekarten im Salzburger In-Lokal ‚Humboldtstub’n‘. Die Modelkarriere versetzt den immer gut gelaunten Gasteiner ordentlich in Stress, ist der leidenschaftliche Erfinder doch auch noch als Goldwäscher und Märchenerzähler im ganzen Bundesland unterwegs.“


Toni Wallner nimmt außerdem häufig an Veranstaltungen und Umzügen teil. Als „Goldwäscher und Märchenerzähler“ war er im Angertal beim Waldgasthof Angertal tätig. Darüber hinaus sammelt er Mineralien.[2]

 

Toni Wallner hat die Heilkraft der Gasteiner Steine erkannt In Nov. 2018 schriebt Journalist Konrad Rauscher auch über diese Thema:

"Viel Interesse kann das Gasteiner Original, der Goldwäscher und Märchenerzähler Toni Wallner an seinen Steinfunden aus dem Gebiet des ehemaligen Gasteiner Goldbergbaus verzeichnen. In wissenschaftlichen Labor Untersuchungen und durch Eigentests hat sich eine Heilwirkung dieser „strahlenden“ Steine, vorallem bei Knochen-und Wunderkrankungen herausgestellt. Viele Besitzer dieser Steine, welche Toni zu kleinen Anhängern schleift oder zu einem heilkräftigen Pulver verarbeitet, können von erstaunlichen Wirkungen berichten. Jetzt interessiert sich sogar eine japanische Hotelgruppe für diese heilkräftigen Steine aus dem Gasteinertal. Eine vom Hotelkonzern beauftragte Dame schwört seit ihrem Gastein Aufenthalt auf die „Gasteiner Wundersteine“ und so sollen in naher Zukunft in einem neuerbauten Hotel in Japan in eigenen Kabinen diese Steine aufgestellt werden. Kürzlich wurde schon der erste Stein nach Japan exportiert."[3] 

Fussnoten/Quellen:

[1] Lumpi war lange bei mir asl Taxifahrer angestellt und hat mir das erzählt als ich ihm gefragt habe.

[2] Persönliche Beobachtung durch der Jahren. Artikel https://www.meinbezirk.at/pongau/c-lokales/gasteiner-original-lacht-von-der-plakatwand_a3738963 Reporter Konrad Rauscher. Text aufgerufen 10. Juli 2021 https://www.facebook.com/toni.wallner[3]  Artikel in Pongauer Bezirkzeitung von Konrad Rauscherv https://www.meinbezirk.at/pongau/c-lokales/heilkraeftige-gasteiner-steine_a3033360

 

bottom of page