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Grillparzerstrasse 22

Haus Alpenrose, Wanderführer Hacksteiner, Ruperti Stüberl, Männergesangverein Alpenrose

Grillparzerstrasse 22

Wanderführer Hacksteiner

Das Haus gehörte Rupert Hacksteiner (*1848 †1935). Er war Wanderführer der kaiserlichen Hoheit Kaiserin Elisabeth während ihrer Aufenthalte in Bad Gastein. [1]


Kurhaus Alpenrose & Ruperti-Stüberl

Ich kontaktierte Anna Wimmer, damit sie mehr über das Haus und ihren Vater berichten konnte:

„Mein Vater heißt Kaspar Wimmer (*1908 †1982). Er wurde in Werfen geboren. 1936 kam er als Schankbursche ins Restaurant Orania am heutigen Bahnhofplatz 2 nach Bad Gastein.Im damaligen Kurhaus Alpenrose in der heutigen Grillparzerstraße 22 befand sich im Erdgeschoss das Rupertistüberl, wo sich die Männer regelmäßig zum Kartenspielen und Singen trafen. Der damalige Besitzer war Herr Hacksteiner – der Bergführer der Kaiserin Elisabeth.Die erste Frau meines Vaters, sie hieß Anna Zeismann, war damals Wirtschafterin in der Alpenrose und auch die Geliebte von Herrn Hacksteiner. Nach dessen Tod hat sie alles geerbt.Am 4. November 1938 heiratete mein Vater diese Frau im Schloss Mirabell in Salzburg und wurde somit Besitzer der Alpenrose. Mein Vater war 23 Jahre mit ihr verheiratet und hat in dieser Zeit die Alpenrose so aufgebaut, wie sie heute noch besteht – das war sein Lebenswerk.Damals verfügte die Alpenrose bereits über Thermalwasser, und es kamen viele Gäste. Am 16. August 1961 ließ sich diese Frau (die ebenfalls Anna Wimmer hieß – also denselben Namen trug wie meine Mutter später) von meinem Vater scheiden. Für seine 23 Jahre harte Arbeit erhielt er lediglich eine Abfertigung, mit der er sich noch im selben Jahr die Bockhartseehütte von Herrn Jakobi kaufte. 1962 kam meine Mutter, Anna Tascek, nach Bad Gastein ins Valeriehaus zu Frau Gasberger, um dort zu arbeiten. Dort lernte sie meinen Vater kennen. Sie heirateten, und als meine Schwester geboren wurde, verkauften sie die Hütte an Herrn Gangl und zogen auf die Rudolfshöhe. Dort kam auch ich zur Welt.Die erste Frau meines Vaters kam weiterhin zu uns auf die Rudolfshöhe, half mit und passte sogar auf meine Schwester auf, damit unsere Eltern am Jägerball teilnehmen konnten. Sie sagte immer, wenn sie einmal stirbt, werde mein Vater die Alpenrose – sein Lebenswerk – erben, denn er habe alles selbst aufgebaut.Letztendlich erbte jedoch der Sohn ihrer Schwester – der Kriechbaum Heini – alles. Natürlich war mein Vater sehr traurig und fühlte sich enttäuscht.“[2]


Männergesangverein Alpenrose

Der Text zur Gründung des Männergesangsvereins „Alpenrose“ und Chronik folgt wenn vorhanden. [3]


Fussnoten/Quellen

[1] Erzählungen von Einheimische sowie laut Geschichtebüchern

[2] Schriftverkehr mit Anita Wimmer Frühling 2025. Sie hat die Fotos zu verfügung gestellt

[3] 

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